Neujahrsempfang CDU Blankenburg PDF Drucken E-Mail

Foto: v.l.n.r: Angela Gorr MdL, CDU-Kreisvorsitzender Ulrich Thomas MdL, CDU-Stadtverbandsvorsitzende Birgit Kayser, der regionale CDU-Landtagsabgeordnete Bernhard Daldrup, die Harzer CDU-Bundestagsabgeordnete Heike Brehmer, Blankenburgs Bürgermeister Heiko Breithaupt und der CDU-Europaabgeordnete Sven Schulze am Rande des Neujahresempfanges im Kleinen Schloss Blankenburg

 

Europäischer Jahresauftakt der CDU-Blankenburg

Der CDU-Stadtverband Blankenburg hat kürzlich zu seinem traditionellen erweiterten Neujahresempfang ins Kleine Schloss geladen. Stadtverbandsvorsitzende Birgit Kayser konnte dabei in festlicher Umrahmung wieder zahlreiche Gäste aus lokaler Politik, Wirtschaft und öffentlichem Leben begrüßen. Als Hauptredner zog der Harzer Europaabgeordnete und Generalsekretär der CDU-Sachsen-Anhalt, Sven Schulze MdEP,  einen kurzweiligen Bogen aktueller Themen von der Kommunal-bis zur Europapolitik. Bezogen auf die aktuelle Regierungsbildung im Bund hob er hervor, dass die Bürgerinnen und Bürger Handlungsfähigkeit und Problemlösungen statt innerparteiliche Befindlichkeiten oder vulgäre Wortwahl von den Akteuren erwarten. Man müsse nun schnell zu einer stabilen Regierung kommen um die Politik- und die Politikerverdrossenheit nicht weiter zu erhöhen. Bezogen auf die Landespolitik ging er u.a. auf das Thema Schierke ein. Unabhängig wie man inhaltlich zu dem Projekt stehe, führt der Umgang mit dem Investor durch die ständigen Entscheidungsverzögerungen zu einer fatalen Außenwirkung für alle potentiellen Investoren und damit zum Schaden für den gesamten Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt, so der studierte Wirtschaftsingenieur. Die Mafia-Äußerungen der grünen Umweltministerin seien inakzeptabel und in keiner Weise zu rechtfertigen.     Im Hinblick auf das EU-Thema Unkrautvernichter Glyphosat warnte Schulze vor Hysterie und Panikmache. Ihn erreichten nicht nur kritische Briefe sondern auch zahlreiche Briefe von Glyphosat-Befürwortern und dies nicht nur aus der Landwirtschaft sondern z.B. auch von der Deutschen Bahn, deren Arbeitsplätze das sichert oder von Kommunen.

Blankenburgs Bürgermeister Heiko Breithaupt bedauerte in seinem Grußwort, dass Blankenburg keinen Zuschlag für die LAGA erhalten hat, zugleich dankte er der Landespolitik, u.a. Bernhard Daldrup, dass sie Wort gehalten habe und die unterlegenen Bewerber nunmehr bei der Umsetzung einzelner Projekt unterstützt. Dank Unterstützung des Bundes, namentlich Heike Brehmer MdB, kann nunmehr auch der Neubau der Turnhalle im Regenstein in Angriff genommen werden. Auch am Thema Ortsumfahrung werde man weiter gemeinsam dran bleiben. Aktuell steht  zudem die Konzepterstellung zur Innenstadtentwicklung im Vordergrund des städtischen Handelns.     

Viel Applaus erhielt der Blankenburger Schüler Rex Brandenburg für seine musikalische Umrahmung an der Geige, bevor der Vormittag bei zahlreichen persönlichen Gesprächen ausklang.